55 Jahre BRK Seniorenwohn- und Pflegeheim Gulielminetti – Ein Zuhause mit Geschichte und Menschlichkeit

Shownotes

55 Jahre Gulielminetti – Ein Zuhause mit Geschichte, Menschlichkeit und Zukunft

Seit 55 Jahren gehört das BRK-Seniorenwohn- und Pflegeheim Gulielminetti zu Marktoberdorf. 128 Bewohnerinnen und Bewohner leben heute in der Einrichtung. Fast 140 hauptamtliche Mitarbeitende und rund 20 Ehrenamtliche sorgen in den unterschiedlichsten Bereichen dafür, dass aus einer Pflegeeinrichtung ein Zuhause werden kann.

In dieser Podcast-Folge spricht Claus Tenambergen mit Einrichtungsleiterin Renate Dauner über ihren persönlichen Weg in die Pflege und ihre rund 30 Jahre im Gulielminetti. Gemeinsam blicken sie auf die Geschichte und Entwicklung des Hauses sowie auf die Menschen, die das Gulielminetti geprägt haben.

Im Mittelpunkt steht dabei das Leben in einer modernen Senioreneinrichtung. Wie sieht der Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner aus? Welche Bedeutung haben Gemeinschaft, Beschäftigung und persönliche Zuwendung? Und wie gelingt es, Menschen auch dann als eigenständige Persönlichkeiten wahrzunehmen, wenn sie zunehmend auf Unterstützung angewiesen sind?

Das Gespräch beschäftigt sich außerdem mit den Herausforderungen der Pflege. Renate Dauner spricht über Mitarbeitende und Fachkräftegewinnung, über Führung und Unternehmenskultur sowie darüber, warum zufriedene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Gulielminetti die beste Werbung sind.

Auch schwierige Themen werden nicht ausgeklammert. Es geht um die Situation von Angehörigen, den richtigen Zeitpunkt für einen Umzug in eine Pflegeeinrichtung, Pflegekosten und Finanzierung sowie um die Begleitung von Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen.

Natürlich blickt die Folge auch auf das 55-jährige Jubiläum des Gulielminetti. Am 10. Oktober 2026 wird gemeinsam mit Bewohnerinnen und Bewohnern, Angehörigen, Mitarbeitenden, Gästen und der Bevölkerung gefeiert. Neben dem Festprogramm ist ein Tag der offenen Tür geplant, bei dem Interessierte das Haus kennenlernen und mit den Menschen vor Ort ins Gespräch kommen können.

Entstanden ist ein persönliches und informatives Gespräch über Pflege, Verantwortung und das Älterwerden – und über eine Haltung, bei der nicht die Pflegebedürftigkeit, sondern der Mensch und seine Persönlichkeit im Mittelpunkt stehen.

Themen dieser Folge 55 Jahre Gulielminetti in Marktoberdorf Renate Dauners persönlicher Weg in die Pflege Geschichte und Entwicklung des Hauses Carl Gulielminetti und Thekla Kiderle Zusammenarbeit mit der Stadt Marktoberdorf Leben und Alltag in einer modernen Senioreneinrichtung Gemeinschaft, Betreuung und Beschäftigung Der Mensch und seine Persönlichkeit im Mittelpunkt Angehörige und der Weg in eine Pflegeeinrichtung Pflegekosten und Finanzierung Mitarbeitende und Fachkräftegewinnung Führung und Unternehmenskultur Ehrenamtliches Engagement Zukunft und Weiterentwicklung des Gulielminetti 55-jähriges Jubiläum am 10. Oktober 2026 Festprogramm und Tag der offenen Tür

Produktion: Claus Tenambergen Kaufbeuren, 29.08.2026

Transkript anzeigen

00:00:01:

00:00:15: Und der begrüßt ihr ganz herzlich zu einer neuen Folge.

00:00:18: Das BRK Seniorenwohn- und Pflegeheim Gulli Minetti in Markt Ohrdorf feiert in diesem Jahr sein fünftfünfzigjähriges Bestehen!

00:00:26: Seit mehr als fünf Jahrzehnten ist das Haus für viele Seniorinnen und Senioren ein Zuhause, und ein wichtiger Bestandteil des sozialen Umfeldes.

00:00:35: Doch wie ist es Leben in einem modernen Senioreneim heute?

00:00:39: Wie hat sich das Gulliminetti-Haus in den vergangenen fifty-fünfzig Jahren verändert?

00:00:44: Und was zeichnet das Haus besonders aus?

00:00:47: Und natürlich sprechen wir in diesem Podcast auch über das Jubiläum fünfundfünfzig Jahre Gulliminetti, dass am Samstag den zehnten Oktober zwanzigzehntausend sechsundzwanzig mit einem Festprogramm und einem Tag der auf einer Tür gefeiert wird.

00:01:01: Was erwartet die Besucherinnen und Besucher an diesem Tag?

00:01:05: Und was ist an diesem Festtag alles geplant?

00:01:08: Genau über diese ganzen Themen möchte ich heute mit einer ganz besonderen Person sprechen.

00:01:13: Sie ist die Einrichtungsleiterin des Gullminettis.

00:01:16: Herzlich willkommen Renate Dauner.

00:01:19: Ja, hallo!

00:01:20: Ich freue mich hier zu sein.

00:01:22: Ja

00:01:22: vielen Dank für die Zeit und ich habe ja in der Anmoderation schon so ganz grob überrissen über was wir sprechen wollen.

00:01:30: jetzt sind sie natürlich als Einrichtungsleitung die ganze zentrale Person zum Seniorenwohnheim gekommen.

00:01:37: oder wie sind Sie zur Pflege gekommen?

00:01:40: Die Frage ist sehr spannend für mich weil das hat sich einfach so ergeben.

00:01:47: Es hat sich einfach so ergeben, dass ich in meiner Lebenslage, in der ich mich befand wirklich nicht wusste wie geht es mit mir weiter.

00:01:59: Und ich hatte vorher ganz andere Pläne also die Mitkunst, mit Musik, mit Gestaltung zu tun hatten.

00:02:09: aber das war einfach nicht möglich.

00:02:13: Und ich bin jetzt nach hinein so dankbar, dass sich ein tolles Angebot damals vor ganz vielen Jahren – und da sind ja schon mehr als dreißig das Angebot bekommen habe in einer sozialen Einrichtung zu arbeiten.

00:02:31: In den dreizig Jahren nicht komplett im Gulliminetti?

00:02:33: Das heißt erst woanders?

00:02:35: Ja bei einem privaten Träger!

00:02:39: Und dann war der Wechsel zum Roten Kreuz.

00:02:41: Das Rote Kreuz ist ja nicht angesagt, dass der Träger das Gulliminetti auch da die richtige Entscheidung getroffen hat als Mitarbeiterin des Roten Kreuz.

00:02:51: Ist das jetzt eine Frage?

00:02:53: Es ist fast eine Feststellung weil ich das rote Kreutz gut kenne und sehr schätze.

00:02:58: aber auch eine Frage!

00:02:58: Ja

00:02:59: also die Frage... Zu diesem Zeitpunkt vor dreißig Jahren, ich bin jetzt mittlerweile dreißzig Jahre im Gulliel-Minetti konnte ich am Anfang nicht so wirklich nur mit Ja beantworten.

00:03:14: Es war gerade auch der Anfang eine sehr schwere Zeit aber jetzt ja natürlich.

00:03:21: also ich bin total dankbar und glücklich dass ich im Gulleal Minetti arbeiten darf So tolle Leute um mich habe.

00:03:31: Wir sind dann, wenn Sie sagen in den Anfängen war es gar nicht so einfach, sind wir jetzt schon beim Gulli Minetti auch wahrscheinlich ein bisschen bei der Entwicklung.

00:03:40: In fünfzig Jahren besteht die Einrichtung.

00:03:43: Das Gully Minetti ist ja wahrscheinlich über die Jahre hin auch gewachsen?

00:03:46: Ja.

00:03:47: Das heißt das war damals wahrscheinlich auch kleiner vom Angebot her?

00:03:50: Natürlich!

00:03:51: Das Gullilminetti ist gewachsen und das Gullielminetti hat sich entwickelt genauso wie ich mich entwickeln dürfte mit Gullielminetti und auch mit Mitarbeitern zusammen.

00:04:03: Und ich muss wirklich sagen, dass Gullil Minetti hat sich wirklich sehr gut entwickelt in unseren Augen und auch in Augen von vielen die uns kennen.

00:04:16: Die Anfänge waren ja glaube ich in Verbindung mit zwei ganz bestimmten Personen Die erzählen Sie es uns ganz kurz, welche beiden Personen sind das?

00:04:27: Was sind die Gründer?

00:04:28: mit Begründern quasi vom Gulliminetti.

00:04:31: Ja also das ist der Karl-Gullimineti und die Teclar-Kidele.

00:04:38: Das sind zwei Persönlichkeiten aus Magdoberdorf.

00:04:41: Da sind Menschen, die schon lange Zeit nicht mehr leben aber die sind bei uns präsent.

00:04:51: Und bei den Menschen, obwohl sie gar nicht unter uns sind aber doch bei uns sind bedanken wir uns oft.

00:05:01: Das sind die zwei Persönlichkeiten, denen wir zu verdanken haben dass das Gugliel Minetti gebaut worden ist und dass auch die Stadt Magdoberdorf das Haus gebaut hat für die Menschen in Magdobertorf.

00:05:16: Das heißt Eigentümer der Einrichtung ist die Stadt Magdorodorf?

00:05:20: Ja, da sind wir sehr froh darüber.

00:05:23: D. h., es herrscht eine gute Zusammenarbeit und eine gute Partnerschaft mit der Stadt Kaufbau?

00:05:27: Ach, mit der Stadten Magdordorf!

00:05:29: Eine hervorragende Zusammenarbeit.

00:05:33: Und wir können einfach nur Danke sagen.

00:05:36: wirklich...

00:05:38: Was macht das Gulli Minetti aus?

00:05:41: also was sind so die ganz besonderen Punkte als Senioren Einrichtung.

00:05:49: Ja, also was macht uns denn aus?

00:05:51: Das ist ja erst mal vielleicht wenn man sich die fünfundfünfzig Jahre anschaut.

00:05:57: Die fünf und fünfzig Jahre haben uns geprägt Und die Beflügeln uns.

00:06:06: wir lernen aus den fünfundfünfzehn Jahren und natürlich auch Wir bekommen unglaublich viel halt und durch diese auch Stärke, die wir haben können wir uns weiterentwickeln.

00:06:23: Weil wir bekommen ja auch durch diese Integration in Markt Oberdorf und durch diesen Bekanntschaftsgrad sehr viel Zustimmung von Menschen, die gerne zu uns kommen, die bei uns arbeiten, sie sich engagieren.

00:06:43: Und das ist etwas... was uns Halt gibt und das ist etwas Besonderes.

00:06:51: Wir sind gewachsen in Magdoberdorf, wir sind bekannt aber wir sind ja Partner auf Augenhöhe und wir sind sehr bemüht und bestrebt nicht nur erzählen wie toll wir vielleicht sind sondern dass wir wirklich auch uns der Aufgabe und der Verantwortung bewusst sind.

00:07:13: Wenn man sich die Größe ungefähr vorstellt, wie kann man es taxieren?

00:07:16: Wie viele Bewohnerinnen und Bewohner leben im Kulminativ.

00:07:21: Ja

00:07:22: also wir haben hundert-achtundzwanzig BewohnerInnen in unserer Einrichtung Und die Zahl ist sehr stabil.

00:07:33: Das heißt ja Wir haben immer wieder Menschen, die kommen uns sagen möchten wir ins Guilielminetti und wir dürfen einfach auch das Haus immer wieder wirklich sehr gut belegen.

00:07:48: Und wenn Sie vielleicht schon fragen wollen, wie viel Mitarbeiter?

00:07:53: Da sind ja fast hundertvierzig Mitarbeiter, hauptamtliche Mitarbeiter und circa zwanzig Ehrenamtliche.

00:08:01: Und zwanzigeren ehrenamtlich.

00:08:02: Das heißt von den... Von den Berufen her geht es wahrscheinlich von Verwaltung, Überreinigung über Küche, über Pflege.

00:08:13: Das heißt eigentlich dass ganz viele Berufsfelder sind dort auch angeboten.

00:08:18: Also wir sind wirklich attraktiv gewachsen weil wir sehr viele Menschen begleiten können auf dem Berufsweg, weil die Pflege bedeutet viel mehr als nur jetzt was wichtig ist Menschen am Bett zu versorgen.

00:08:36: Sondern uns ist es wichtig, wirklich auch in der Beschäftigung und Betreuung die Menschen auch zufriedenzustellen und persönlich auf die Menschen zu schauen.

00:08:48: Wir haben unsere eigene Erkoterepoiten, die wirklich auch sehr interessiert sind dass unseren Bewohnern besser geht das vielleicht auch unsere Bewohner nicht nur zu uns kommen sondern mit der Zeit auch Kraft gewinnen, Selbstbewusstsein gewinnen.

00:09:04: Dass sie wieder nach Hause gehen können und das ist auch für uns wichtig.

00:09:10: natürlich die Hauswirtschaft.

00:09:12: Hauswirtschaft ist Verteileküche Das ist Reinigung, Wäscherei, Haustechnik Und natürlich wollen wir nicht vergessen unserer Verwaltung Die auch sehr wichtig ist.

00:09:25: und noch Filme.

00:09:27: Zudem, was das Leben im Gulliminetti ausmacht und auch für die Senioren und Senioren besonders macht – Sie haben es ja gerade schon angedeutet.

00:09:34: Kommen wir gleich nach Hause lassen uns gerne noch ein bisschen bei dem Mitarbeiterstamm bleiben.

00:09:41: Wie macht sich's bei Ihnen bemerkbar?

00:09:42: Es war ja immer ein großes Thema dass in der Pflege mit Arbeiterinnen und Mitarbeitern fehlen.

00:09:46: wie ist es bei ihnen?

00:09:48: Wir schätzen unsere Situation seit dreißig Jahren schon bis heute das Problem immer noch nicht haben.

00:09:58: Das bedeutet aber nicht, dass wir uns zurücklehnen und sagen, wir haben es nicht, sondern wir entwickeln sehr gute Konzepte, sehr gute Gedanken wie wir unsere Mitarbeiter nicht nur gewinnen, sondern auch motivieren und wie wir wirklich Menschen auf Augenhöhe begegnen.

00:10:23: Das kann nun passieren mit dem Erfolg, was wir haben.

00:10:27: Was Mitarbeitergewinnung und Haltung betrifft nur wenn wirklich eine ehrliche Arbeit stattfindet aber auch eine Arbeit von uns gerade Führungskräften die strukturiert ist und verständlich ist.

00:10:44: Bedeutet das über die Jahre hin Sie sich einen Ruf erarbeitet haben für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter da zu sein?

00:10:53: Dass der eine oder andere hingeht und sagt, wenn ich eine Bewerbung schreiben möchte dann eher bei Ihnen.

00:10:59: Weil davon habe ich Gutes gehört.

00:11:01: Geht es ein Stück in die Richtung?

00:11:02: Also man kann sich das auch erarbeiten dass man Mitarbeiter bekommt.

00:11:08: Die beste Werbung für eine Einrichtung – da spreche ich jetzt für unsere – sind unseren Mitarbeitern Und sie sind das Sprachruf für alle Und die Mitarbeiter kann man nicht beeinflussen.

00:11:21: Die Mitarbeiter sprechen in der Freizeit das, was sie wollen.

00:11:27: Sie sind frei und viele von unseren Mitarbeitern sprechen von den Arbeitsställen, die sich haben im Gullielminetti.

00:11:35: so positiv dass wir wirklich sehr viele Bewerbungen bekommen von Menschen bekannt sind unseren Mitarbeitern und die kommen dann auch auf Empfehlung von unseren Mitarbetern.

00:11:50: Und da sind wir wirklich auch sehr dankbar, aber natürlich nicht nur solche Bewerbungen bekommen wir sondern auch von Menschen, die ganz neu sind, die wirklich auch interessiert sind, neugierig sind...

00:12:02: Auch neu in Deutschland?

00:12:04: ...auch natürlich!

00:12:07: Wie gehen Sie damit um?

00:12:08: wie...?

00:12:10: Wie interessiert sind Sie auch daran, in Anführungsstrichen fremde Menschen für das Gulliminetti zu gewinnen die vielleicht noch am Anfang ihrer Integration sind oder auch der Sprache ist?

00:12:21: Es ist eine Zielgruppe.

00:12:24: Also Fremd bedeutet für mich egal.

00:12:28: jetzt Fremds ist für mich ein Wort was ich ziemlich schnell auch vergesse Weil fremd ist man vielleicht am Anfang, wenn die Bewerbung noch nicht so weit bearbeitet ist das man mit den Menschen nicht gesprochen hat.

00:12:45: Sobald man den Kontakt aufgenommen hat und die Person gesprochen hat also ist dann die Person für mich schon nicht so fremdd.

00:12:55: Das heißt wir versuchen sowieso wenn wir Menschen begegnen dass sie sich nicht fremdt fühlen.

00:13:02: Fremd kann man sein wenn man ja aus Hamburg kommt Fremd kann man sein, wenn man aus Ungarn kommt.

00:13:12: Und wir sind sehr bestrebt und uns ist es wichtig und wir sind sensibel, dass der Mensch sich nicht fremd fühlt und uns beschnuppert so schnell wie es geht.

00:13:25: Ja, ich durfte ja schon mehrmals bei Ihnen im Haus sein.

00:13:30: Man merkt schon das eine richtig angenehme Atmosphäre auch unter den Mitarbeitern viel gelacht, es geht locker zu.

00:13:41: Wahrscheinlich ist der Arbeitsalltag auch bei Ihnen hier und da schwer.

00:13:45: Aber das ist wirklich eine gute Stimmung.

00:13:48: Das sind unsere Mitarbeiter.

00:13:51: Und das ist einfach ein Geschenk fürs Julien Minetti, dass wir uns gefunden haben Menschen die viele gerne die Arbeit ausfühlen aber auch gerne im Julien-Minetti sind und für die Menschen da sind.

00:14:07: Das spürt man auch im Team.

00:14:09: Das spüre ich auch, wenn ich mit meinen Kolleginnen und Kollegen arbeite wie das wohltuend ist.

00:14:19: Das Gefühl zu haben, man ist nicht alleine.

00:14:22: Und das vermitteln wir einfach an uns alle.

00:14:26: Das ist wahrscheinlich dieser zwischmenschliche Umgang.

00:14:29: aber ich glaube sie haben ja auch darüber hinaus noch gewisse Leistungen in der Einrichtung für Mitarbeiter die das Leben noch angenehmer machen.

00:14:40: Was gehört alles dazu?

00:14:43: Es gibt viel schichtiger Leistungen, es gibt viele Möglichkeiten und aber auch viele Akzente, die wir setzen, dass der Mitarbeiter spürt, dass er wichtig ist in dem wir auch sind.

00:15:01: Wir bieten Yoga an, aber es ist mittlerweile auch nichts Besonderes.

00:15:05: Aber das tun wir nicht weil wir so toll sind sondern merken wirklich auch dass der Bedarf da ist.

00:15:12: Wir bitten auch viele andere Behandlungen und Angebote mit Ermäßigungen also dass der Mitarbeiter sagt ah da kann ich wirklich auch wenn ich beim Roten Kreuz bin auch günstige Leistungen erhalten.

00:15:28: und natürlich das A&O, was wir den Mitarbeitern bieten.

00:15:32: Das ist einfach Wertschätzung und Respekt und das steht ganz oben und das ist unsere Aufgabe, dass einfach den Menschen zu vermitteln – das ist das A & O.

00:15:46: Das glaube ich auch weil finanzielle Zuwendung und andere Dinge lassen glaube ich sehr schnell nach.

00:15:54: Wenn das zwischenmenschliche, wenn die Führung, wenn all dieser Bereich nicht stimmt, glaube ich.

00:15:59: Insofern steht es ganz oben und die anderen Dinge müssen auch sein.

00:16:04: Diese ganze Atmosphäre und das ganze tolle Team überträgt sich dann ja wahrscheinlich sehr positiv auf die Bewohnerinnen und Bewohnern.

00:16:14: Das bekommt man wahrscheinlich jeden Tag mit?

00:16:16: Ja!

00:16:17: Das ist ja auch unser wichtig... Wir bekommen viel von den Bewohnern, die Bewohner geben uns unglaublich viel.

00:16:25: Und das ist ein Geschenk?

00:16:27: Nicht jeder kann so was spüren und nicht jeder fühlt sich im Gullielminetti-Haus wohl.

00:16:34: Aber die Menschen, die viele Jahre – und das sind ganz viele – im Gullyelminetti arbeiten, die sind so sensibel auf das wie es denen selber geht und wie es dem Bewohner geht und dass es wirklich auch eine Kommunikation gibt, die uns allen gut tut und keine fühlt sich schlecht behandelt, minderwertig behandelt.

00:17:00: Das ist uns auch sehr wichtig, dass wir immer wieder drauf

00:17:03: schauen.".

00:17:05: Wie kriegt man das hin?

00:17:06: Jetzt bei Ihren Bewohnern sind ja ganz unterschiedliche Lebenszustände wahrscheinlich – auch ganz unterschiedlich gesundheitliche Zustände oder so wie.

00:17:18: Jeden irgendwo ein Stück individuell dort abholt, wo er sich befindet.

00:17:25: Es ist schwierig auch mit Faktor Zeit, denn es ist ja wahrscheinlich jeder Mitarbeiter hat unglaublich viel zu tun am Tag?

00:17:32: Ja!

00:17:34: Es ist sehr schwierig...es ist sehr, sehr schwierig weil individuell Menschen zu sehen und zu behandeln das ist das höchste was wir uns wünschen und was uns sicher nicht immer gelingt weil die Menschen so unterschiedlich sind und auch – das werden wir sicher nicht bei allen erreichen, aber unser Ziel ist es wirklich zu wollen.

00:17:58: Und was uns wichtig ist wenn wir Probleme haben oder auch wenn wir an Weiterentwicklung denken von Bewohnern dass wir uns absprechen, dass wir kommunizieren im Team Was ist los?

00:18:14: Was können wir verbessern, wie können wir das regeln mit Angehörigen, mit Ärzten und bei uns auch.

00:18:22: Das ist sehr wichtig dass wir Probleme nicht unter den Teppich kehren sondern wirklich auch offen miteinander umgehen und die Persönlichkeit die der Mensch mit sich bringt da zu uns kommt wirklich auch gut mit Wertschätzung gesehen wird und dass der Mensch nicht zu allen Dingen gezwungen wird.

00:18:48: Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Punkt, oder?

00:18:51: Dass man eigenständig bleibt, dass man auch mensch bleibt und dass man nicht irgendwo reingedrängt wird in etwas was man gar nicht möchte.

00:19:03: Das ist sehr wichtig!

00:19:04: Und ganz gut ist es immer Wenn man sich selber die Frage stellt, wie möchtest du selber behandelt werden?

00:19:11: Wie möchtet das deine Eltern behandelt.

00:19:14: Und wenn man sich für sich alleine die Frage stellt weiß man ganz schnell, wie es gehen sollte.

00:19:22: Ich glaube auch, dass ist ein ganz wichtiges Thema.

00:19:24: in diesem Kontext hatte ich letztens beim Thema Demenz.

00:19:27: Kommen wir vielleicht gleich noch mal welche Rolle es in so einem Seniorenwohnheim steht.

00:19:32: Die Dr.

00:19:33: Sarah Straub war ja in Kaufborn gewesen und hat hier eine ganz tolle Veranstaltung gehabt und in dem Zug hatte ich im Podcast zum Thema Demenz.

00:19:40: Und sie hat bei der Veranstaltungen auch gesagt, man muss Demenzkranken dort abholen wo er in einem gesunden Zustand seine Freude hatte.

00:19:50: Das heißt wenn Demenzkranke zum Teil auch ein bisschen aggressiv sind oder so ist das ihr Ausdruck von.

00:19:56: das möchte ich jetzt nicht?

00:19:58: Sie hat gesagt weil sie spielt ja auch herausragend Klavier und singt Schön wäre es, wenn ich später Demenzkrank sein sollte.

00:20:06: Dass die Menschen sich erinnern, dass ich gerne Klavier gespielt habe und dann stellt mir ein Klavier hin und dann werde ich glücklich sein.

00:20:13: Also auch da was ganz Individuelles.

00:20:15: Und das kann man natürlich nicht immer so umsetzen aber dieses individuelle ist glaube schon ein ganz wichtiges Thema.

00:20:22: Ja also gerade Biografiarbeit spielt eine sehr große Rolle auch nicht nur beim Einzug des Bewohner, der Bewohnerin.

00:20:35: Sondern auch im Leben in Gullielminetti.

00:20:40: weil das heißt nicht wenn jetzt der Mensch zu uns kommt hört alles auf sondern der Mensch entwickelt sich weiter.

00:20:48: aber vorher was war spielt für uns auch eine ganz große Rolle dass wir behutsam mit vielen Themen umgehen.

00:20:57: Stehen Sie

00:20:57: da auch in Kontakt.

00:21:03: Das ist notwendig, das ist wichtig.

00:21:05: und auf die Angehörigen unterstützen uns bei unserer Arbeit.

00:21:09: D.h.,

00:21:10: auf der einen Seite hat der Angehöhrige den Vorteil, dass er mehr Zeit zur Verfügung hat, dass ja eine gewisse Entlastung auch hat bei der Pflege – aber er ist auch ein Teil ihres Netzwerkes mit dem man zusammenarbeitet und sich austauscht.

00:21:24: Ja!

00:21:25: Weil der An gehörige wünscht sich das auch, ist auch interessiert Der möchte auch, dass den Menschen der uns anvertraut ist das es gut geht.

00:21:35: Es geht nicht ohne Angehörigen.

00:21:37: natürlich manchmal muss es gehen aber es ist wirklich auch so, dass die Zusammenarbeit sehr wichtig ist für uns alle Für die Angehöhrigen und auch für uns und für den Menschen selbst.

00:21:52: Gibt es auch mal Situationen bei bei Bewohnern, wo die Angehörigen entweder nicht mehr existieren oder sich nicht kümmern wollen um ...

00:22:03: Solche Geschichten gibt es auch.

00:22:05: Die gehören zum Leben und das müssen wir alles wissen.

00:22:11: wer ist noch zu erreichen?

00:22:12: Wer möchte noch erreichbar sein Und wer vielleicht stirbt vor der Mutter von den Angehöregen?

00:22:21: Wie geht man mit der Situation um diesen Menschen, der bei uns lebt das auch beibringt.

00:22:29: Das sind so ganz viele Geschichten die im Gulliel Minetti und sicherlich in allen anderen Senioreinrichtungen eine Rolle spielen.

00:22:38: Es sind einfach auch Momente, die wir erleben wo wir sehr viel Professionalität zeigen müssen Feinfülligkeit aber gerade die Professionalität ist ganz wichtig weil jede Mensch bringt eine Geschichte und die Geschichte entwickelt sich weiter.

00:22:59: Und wir müssen uns kümmern, wir müssen wirklich reagieren und richtig auch unsere Arbeit so auf den Menschen auch richten aber wir dürfen uns dabei uns selber nicht vergessen.

00:23:19: das ist ganz wichtig.

00:23:21: der Mitarbeiter kann nicht alles geben sondern er muss wirklich bei sich bleiben Weil jeder Geschichte und fast jede zweite Geschichte ist eine sehr schwere Geschichte.

00:23:33: Sie sprachen von Professionalität, gehört ein Netzwerk auch dazu die so einer Einrichtung hat an Professionalität zur Unterstützung?

00:23:41: Sie sprach von Ärzten.

00:23:43: wie sieht es einem Netzwerk aus was man zu Verfügung hatte oder mit dem man zusammenarbeitet?

00:23:49: Es ist sehr wichtig dass wir wirklich viele Menschen haben mit denen wir kooperieren auch Fachleute, ob das Ärzte sind oder auch Menschen die in Hospizen arbeiten und zu uns auch Besuche leisten.

00:24:06: Sondern auch das sind Netzwerke, andere Senioreinrichtungen, auch Schulen wo wir nicht nur über unsere Situationen reden sondern uns austauschen hören wie die anderen das erleben, welche Lösungen sie haben.

00:24:22: Dass wir immer das Gefühl haben Wir sind nicht alleine sondern wir können gemeinsam oft Lösungen auch finden, die uns allen das Berufsleben erleichtern.

00:24:38: Das ist ganz wichtig.

00:24:40: Ja, das glaube ich und das ist wahrscheinlich auch ein intensiver Austausch und regelmäßiger Austauschen mit all den Stellen.

00:24:48: Wir sprachen Freunde von Freizeit und Gemeinschaft usw.

00:24:53: Wie sieht so eine Freizeittgestaltung bei Ihnen aus?

00:24:56: Was wird alles angeboten, was sind die wesentlichen Dinge, die da eine Rolle spielen?

00:25:02: Das sind Erfahrungswerte, die wir gesammelt haben und immer wieder reflektieren.

00:25:06: also uns ist es wichtig dass wir nicht sagen zehn Jahre machen wir das dann machen wir die nächsten zwanzig Jahre das gleiche weil vor zehn Jahren super war, sondern wir reflektieren.

00:25:20: Aber eins steht fest.

00:25:23: im Gugliel Minetti wird wahnsinnig gerne gesungen!

00:25:28: Das ist etwas was jeder will, was jede mag.

00:25:33: und auch Bewohner die sagen ich kann nicht singen, wird nicht dazu gezwungen das tut schon gut sich hinzusetzen zuzuhören und dabei zu sein.

00:25:46: Das heißt, da sind immer wieder Veranstaltungen kommen.

00:25:48: Auch Musiker von außerhalb

00:25:50: die dann nehmen?

00:25:51: Immer wieder.

00:25:51: und vor allem wichtig ist für uns dass unsere Aktivitäten nicht nur im Haus stattfinden sondern auch bei guten Wetter draußen in unserem schönen Garten.

00:26:04: das ist ja eine Erweiterung der Lebensqualität bei uns.

00:26:08: Und das haben wir uns zur Aufgabe vor vielen Jahren gemacht.

00:26:15: Wohnzimmer für uns alle ist.

00:26:18: Für uns alle bedeutet Bewohner, Mitarbeiter, Geschäftsleute einfach Menschen.

00:26:26: Das heißt so Punkt das Wetter ein bisschen schöner ist findet auch vieles von dem Leben draußen statt und man merkt wie der Mensch vielleicht auch ein Stück aufblüht und nochmal besser drauf ist?

00:26:37: Ja vom Montag bis Sonntag also wir haben auch uns so trainiert wir alle Mitarbeiter dass für uns Aktivität, Abwechslung nicht nur von Montag bis Freitag stattfindet sondern vom Montag- bis Sonntag.

00:26:54: Und das ist eine große Herausforderung die Mitarbeiter auch so zu planen Auch die Wünsche der Mitarbeiter also zu berücksichtigen Dass es einfach mit Freude passiert.

00:27:08: Aber ich merke schon, ich habe ja schon zwei oder dreimal gefragt.

00:27:11: Listen Sie gerne die Angebote auf, die für alle da sind?

00:27:15: Das ist jetzt gar nicht so.

00:27:16: das ... oder interpretiere ich das falsch... dass sie jetzt gar nichts sagen und wir bieten und zack-zack-Zack sondern es ist immer wieder das menschliche, das zwischenmenschliche, des gemeinschaftlichen

00:27:27: usw.,

00:27:28: was bei ihnen noch höher wiegt als auch die ganzen Räume und Angebote auslisten zu können weil da haben Einiges auch zu bieten und sie haben eher gut Raum genommen.

00:27:38: Aber es ist scheinbar noch ein ganz anderer Fokus von Ihrer Seite aus da, oder?

00:27:42: Also bei uns ist es wichtig natürlich dass wir organisiert sind.

00:27:45: Wir sind sehr viele Mitarbeiter Und wir können einfach nicht nur... also unter dem Motto Wir wollen das Beste jeden Tag funktionieren Sondern wir müssen gut organisiert sein Dass die Menschen wissen was jetzt und später zu tun ist.

00:28:05: Aber wichtig ist es uns, dass diese Haltung zu dem was wir machen.

00:28:13: Ja?

00:28:14: Dass die Planung ist sehr wichtig aber die Haltung ist noch wichtiger.

00:28:20: Die Planung organisiert uns.

00:28:23: Aber die Haltungen sind wir und die Hhaltung bestimmt die Durchführung von dem was Wir organisieren

00:28:31: Und gibt dann Am Ende auch wieder eine tolle Gemeinschaft und ein Interesse eines jeden Einzelnen an dem, was man machen möchte.

00:28:41: Und am Ende aber rauskommt.

00:28:43: Ja, eine ärgerliche Begegnung.

00:28:46: Jetzt gibt es wahrscheinlich neben all dem Licht, das Sie gerade zu Recht beschrieben haben, auch Schatten.

00:28:53: Das heißt, dass das Thema Tod ist Teil eines Senioren Wohnheims.

00:29:03: Wie gehen Sie damit um?

00:29:05: Wie muss man sich das vorstellen, wenn wirklich jemand von Ihren Bewohnern mal stirbt.

00:29:11: Was passiert?

00:29:13: Das ist ja einfach... was jede weiß, dass so eine Einrichtung wie wir sind für viele die letzte Station des Lebens ist und das brauchen wir und wollen wir auch nicht schönreden.

00:29:27: Das gehört zum Leben!

00:29:29: Und natürlich gehört es dazu das Leben zu beenden bei uns.

00:29:37: Uns ist es wichtig, uns dem ganzen Haus und vor allem den Menschen die sehr nah am Tod arbeiten, dass alles was wir tun können, dass wir einfach auch menschlich machen.

00:29:53: Dass wir nicht nur menschliche begrüßen sondern auch menschenlich verabschieden.

00:30:00: Wie schaut so eine Verabschedung aus?

00:30:02: sehr

00:30:03: unterschiedlich.

00:30:05: Da bevor, kurz davor, bevor das wirklich auch das Leben beendet ist wird viel kommuniziert mit den Angehörigen und Ärzten und geschaut wie kann man natürlich diesen Prozess erleichtern?

00:30:21: Auch schmerzenfrei!

00:30:24: Auch der Mensch einfach frei sich fühlt und gut versorgt.

00:30:29: Das ist ja schon ganz wichtig.

00:30:32: Aber auch das, auf was hat er noch Appetit?

00:30:35: Was möchte er nicht?

00:30:38: Und da gibt es ganz viele Themen, was er nicht möchte.

00:30:44: Da müssen wir darauf schauen dass wir nicht so ein Überaktionismus einfach in Bewegung setzen und meinen jetzt müssen wir alles ja sondern richtig behutsam mit der Situation umgehen.

00:31:00: Wir haben natürlich auch Schulungen in dieser Richtung.

00:31:04: Wir haben Menschen, die qualifiziert und Fortbildungen, die wir immer wieder anbieten bei uns.

00:31:11: Weil sowas kann man nicht zu Ende lernen.

00:31:16: Vor allem wir lernen nicht nur für den Menschen, sondern auch für uns.

00:31:21: Zum Tragen kommt ja das Netzwerk, was wir haben?

00:31:24: Ja.

00:31:25: Das heißt jetzt palliative ... Unterstützung und so weiter, die sie dann auch in Anspruch nehmen.

00:31:32: Natürlich auch!

00:31:33: Und die Kirchliche auch.

00:31:36: Das ist ja auch eine Unterstützung, die nicht zu unterschätzen ist.

00:31:40: Die ist wichtig.

00:31:42: Und gerade auch in der Biografie Arbeit ist es wichtig da schon zu wissen wer möchte was wenn es soweit ist?

00:31:50: Und wer möchte das nicht?

00:31:52: Wie schaut denn wenn wirklich ein Mensch von uns gehen?

00:31:57: Wie schaut dann so eine Verabschiedung aus?

00:31:59: Was wird denn seitens der Einrichtung organisiert?

00:32:05: Da finden natürlich auch mit den betroffenen Angehörigen Gespräche statt.

00:32:11: Jeder Mensch, der bei uns gegangen ist, wird verewigt einfach in einem besonderen Buch, wo wir an Menschen denken ... den beschreiben ganz kurz und dass er einfach in unseren Gedanken bleibt.

00:32:34: Was wir natürlich auch machen, wenn die Angehörigen sich das wünschen?

00:32:38: Wenn jemand verstorben ist, dass bei uns in der Kapelle ein Gottesdienst stattfindet – und natürlich einmal im Jahr was für uns eine große Ehre ist, das zu machen für alle Bewohner dann auch ein Abschiedsgottesdienst zu organisieren.

00:33:01: Und dass die Mitarbeiter, die Angehörigen, das sie einfach dabei sein können und Freunde ein ökumenischer Gottesdienst, ja?

00:33:10: Also es setzt sich im Prinzip dann vor wenn ich so zuhöre oder also die Betreuung, die Intensiv von Individuellen ist über die Lebenszeit bei ihnen in einem Heim.

00:33:21: Wenn jemand dann gehen musste... Auch da ist die Wertschätzung dann mit all den Ritualen, die man macht.

00:33:28: Die gehört dazu?

00:33:30: Das zeigt natürlich auch wie ehrlich die Wertsschätzung auch gelebt worden ist weil gerade die letzten Schritte sind sehr wichtig zu gehen und für die Mitarbeiter sollen in dem wir uns als Einrichtung positionieren erkennen wie welchen Wert der Mensch auch hat in so einem Haus, wie wir sind?

00:34:00: Es wird von all dem was Sie gerade erzählen schon klar.

00:34:03: Sie haben an einer anderen Stelle ja gesagt welche Bedeutung das Gulliminetti im Markt Oberdorf hat und auch welche Wärmschadzung.

00:34:10: wenn sie das alles jetzt so beschreiben wird dieses Bild dann eigentlich auch deutlich warum es so ist.

00:34:15: Der Mensch individuell steht bei Ihnen wirklich im Mittelpunkt.

00:34:20: Ja, das Individuelle ist natürlich auch wichtig.

00:34:26: Nicht nur für die Mitarbeiter in den Mitarbeit, verzeihen sie in dem Bewohner das Ind individuelle zu sehen sondern auch in den Mitarbeiterinnen.

00:34:36: Die Mitarbeiter würden das nie schaffen wenn Sie selber nicht das Gefühl hätten dass sie auch eine Persönlichkeit sind

00:34:46: ja glaube ich auch jetzt haben.

00:34:48: Es hat sich ja alles über die Jahre immer mehr entwickelt und wir sind bei fünfundfünfzig Jahren angekommen.

00:34:54: Fünfzig, fünfzig Jahre Culliminetti.

00:34:58: Und ihr Ziel ist ja dieses besondere Jahr zu feiern.

00:35:03: Das Ganze findet im Oktober, glaube ich statt am zehnten Oktober?

00:35:07: Ja, das stimmt!

00:35:08: Auf was oder was ist denn geplant?

00:35:11: Kommen wir mal zum Jubiläum.

00:35:12: also warum?

00:35:13: Warum begehen Sie es?

00:35:15: Und dann kommen wir vielleicht dazu, was alles geplant ist.

00:35:19: Ja also... Was ist denn geplant?

00:35:22: Eigentlich ist es ganz einfach zu beschreiben, dazustehen und zu sagen Wir sind fünfundfünfzig Jahre und das so zu sagen dass wir das stolz aussprechen und sagen Das sind wir!

00:35:41: Wir lernen aus den Fünfund fünfzig Jahren Für jetzt und auch für die Zukunft.

00:35:49: Und das Gullienminnet, die Haus hat auch eine Zukunft vor sich.

00:35:55: Auf das sind wir stolz.

00:35:56: wer alle, die dazugehören – und genau!

00:36:00: Ist es dann die Antwort auf die Frage warum möchten Sie das Jubiläum gerne begehen um das alles ein bisschen zu dokumentieren und zu zeigen dass man stolz drauf ist was man erreicht hat aber mit der Gemeinschaft etwas zu feiern?

00:36:16: Wir wollen mit der Gemeinschaft etwas zu fein, mit den Bewohnen zu feinen.

00:36:21: Mit den Angehörigen und Mitarbeitern natürlich auch mit allen die sich freuen, dass es uns gibt.

00:36:30: Und das ist dann schon eine Menge von Menschen, die jetzt schon zugesagt haben, dass sie gerne kommen.

00:36:38: Und ... fifty-fünfzig Jahre kann so ein Gefühl Erwecken in einem Menschen Oh Gott, will ich in so ein Haus reingehen?

00:36:50: Fünfundfünfzig Jahre.

00:36:52: Das ist doch alt und das ist nicht attraktiv!

00:36:57: Und wir einfach mit unserem Fest, dass draußen im Zelt stattfindet, ja Einladen möchten Menschen reinzukommen auch ins Haus – nicht nur ins Zelt sondern ins Haus zu sagen Kommen Sie bitte, sie sind herzlich willkommen.

00:37:17: Schauen Sie sich das an wie ein Altershaus ausschaut und welche Seele hier herrscht?

00:37:25: Und was wir hier zum Anbieten haben – ohne Angst!

00:37:31: Einfach nur dass die Menschen spüren, die sind herzlich

00:37:35: eingeladen.".

00:37:36: Es ist ein Argument dafür, dass ein altes Haus oder älteres Haus hat eine ganz eigene Atmosphäre, ne ganz eigene Seele die positiv sein kann.

00:37:47: Gleichzeitig hat man aber auch viel Geld immer reingesteckt, wahrscheinlich über die Jahre.

00:37:50: Das heißt es ist ja nicht alles für fünfzig Jahre alt sondern auch sehr viel renoviert und modernisiert neu eingerichtet.

00:37:58: Sie haben einen großen Kaffeebereich der schon eher ein großes Restaurant oder so erinnert.

00:38:03: das heißt dabei auch immer ihr Betreiben oder Engagement weiterzuentwickeln.

00:38:09: Ja, das ist ja auch wirklich auch das Ziel von uns allen mit der Stadt zusammen.

00:38:15: Dass das Gouliel Minetti-Haus jetzt wirklich weiter sich entwickelt und weil alle die auch zuständig sind sehen dass das Goulier Minetti ganz viel Potenzial hat und ein beliebtes Haus hat und vor allem gute Mitarbeiter hat, die das auch mittragen können.

00:38:37: und weiterzuentwickeln ist nicht so einfach.

00:38:44: Man muss immer wieder im Gespräch bleiben mit den Zuständigen, ja?

00:38:49: Und immer wieder es einfach sagen was ist möglich, was ist nicht möglich, das ist zukunftsorientiert und wir wissen – und das ist uns auch bewusst dass in unserem Haus viele auch Plätze schon geschaffen worden sind die gut sind.

00:39:09: Aber wir sind uns auch unsere Baustellen, die auf uns warten.

00:39:14: Auch bewusst aber das macht uns nichts aus.

00:39:17: also Wir sind geübt mit Handwerken umzugehen Mit solchen Situationen Umzugehen und da freuen wir uns auch auf die Zukunft.

00:39:29: Das heißt Stillstand wäre ein ganz schlechter Ratgeber sondern immer nach vorne schauen und gucken, welche Möglichkeiten hat man irgendwo etwas zu verbessern?

00:39:38: in dem Rahmen der einem zur Verfügung steht wahrscheinlich?

00:39:42: Ja.

00:39:43: Aber ich bin ein Gegner, der immer Menschen dazu bewegt weiter, weiter, und noch besser, alles ist schön und gut.

00:39:54: aber wir wollen nicht rennen!

00:39:56: Wir wollen auch reflektieren, wir wollen uns auch unsere stärken noch unseren Schwächen auch bewusst sein, dass wir auch an uns arbeiten können.

00:40:07: Aber auch das was wir auch schaffen mit Selbstbewusstsein auch

00:40:13: vertreten.".

00:40:15: Jetzt ist an dem zehnten Oktober der Tag ja ein klein wenig zwei geteilt und es wird den Tag der offenen Tür geben.

00:40:21: Das heißt da für die Öffentlichkeit, die dann auch all das kennenlernen dürfen?

00:40:26: Was Sie gerade beschrieben haben?

00:40:28: Das ist uns wichtig, dass natürlich wir auch einen Rahmen schaffen, der beginnend mit einem ökumenischen Gottesdienst beginnt.

00:40:40: Ja für unsere Senioren, für Angehörigen und für eingeladene Gäste.

00:40:45: Und danach haben Menschen die Möglichkeit uns kennenzulernen nachdem sie So ab Nachmittag, das wird alles ganz genau beschrieben in unserem Jubiläumshäft.

00:40:59: Waren Sie zu uns kommen können und wirklich auch das Haus sehen können und Fragen stellen können?

00:41:08: Und das ist uns einfach wichtig an diesem Tag.

00:41:13: Also ausgiebig um mit schönen Dingen mit der Bevölkerung auch zu feiern und sich zu zeigen im Tag der offenen Tür.

00:41:21: Das heißt jeder darf und sich das anschauen.

00:41:25: oder wie ist so was dann geregelt bei einem Tag?

00:41:27: Ja,

00:41:28: wir sind ja jetzt gerade bei der Organisation dabei dass wir wirklich alles regeln wer für was zuständig ist weil wir wollen natürlich möglichst alles das alles so gut läuft.

00:41:41: Und dass die Menschen zufrieden sind.

00:41:43: Das heißt ja Wir planen dass die Personen die Interesse haben an unserem Haus Um fünfzehn Uhr einfach zu uns kommen und im Erdgeschoss, im Eingangsbereich einfach sich versammeln.

00:41:59: Und wir da warten schon und werden mit großer Freude auch das Haus zeigen – und nicht nur das!

00:42:08: Die Menschen sind ja auch zum Kaffee- und Kuchen

00:42:11: eingeladen.".

00:42:13: Es wird unglaublich viel Arbeit sein, so ein Fest und Jubiläum zu organisieren.

00:42:17: Das ist wahrscheinlich schon seit langem in den Gange.

00:42:21: Trotzdem eine große Vorfreude wenn ich in ihr Gesicht schaue auf das Jubilän?

00:42:26: Das ist eine sehr große Freude weil das ist das was uns immer wieder belebt.

00:42:33: Das heißt uns bedeutet unsere Mitarbeiter.

00:42:36: im Kuliel Minetti gibt es ganz viele kreative Menschen Und Menschen, die sowas sehr gerne organisieren.

00:42:43: Wenn sie verstehen für was das ja auch gedacht ist und jeder weiß es Das ist ein fest dass uns allen gut tut.

00:42:51: das heißt Es ist viel arbeit aber auch viel freude.

00:42:55: Auch was verbindet es in dem moment gemeinsam an so einem besonderen tag zu arbeiten?

00:42:59: Ja

00:43:00: Was verbindet?

00:43:02: interessanter gedanke

00:43:03: das verbindet unglaublich und Wir haben auch die Chance, die Möglichkeit uns auch anders kennenzulernen.

00:43:12: Ja, sehr interessante Gedanken!

00:43:14: Das heißt es ist wirklich nicht nur... Also schon stark für die Öffentlichkeit und für die ganzen geladenen Gäste aber ein sehr starke Feier auch für sie alle intern zu sagen wir sind wertvoll und wir begehen diesen besonderen Moment.

00:43:31: Das heißt die Vorfreude ist bei allen groß.

00:43:34: Ich will nicht sagen bei allen, weil das wäre ein bisschen zu viel gesagt aber bei vielen.

00:43:42: Es wird ja noch eine Menge Öffentlichkeitsarbeit stattfinden,

00:43:45: d.h.,

00:43:46: wer es jetzt nach dem Podcast vergessen hat, würde es auch in den Medien mitbekommen und einen Flyer geben, der eine große Verteilung bekommen wird, ds.

00:43:56: der zehnte Oktober im Kuliminatierenmarkt Oberdorf.

00:44:00: Da ist der große Tag zum fünftes... ...fünfzigjährigen Jubiläum.

00:44:05: Ja!

00:44:06: Und es gibt, glaube ich sogar ein Gewinnspiel?

00:44:11: Das muss sein und darauf freuen sich auch schon viele.

00:44:16: Natürlich das Lösungswort bleibt geheim aber wir sind gespannt wie viele Leute mitmachen und wir hoffen auch sehr dass viele in der Hand das Jubilæumsheft Halten und wirklich sich für uns interessieren, und auch viele kommen.

00:44:37: Viele kommen?

00:44:38: Ja genau!

00:44:39: Es ist ja – und Sie haben es ja auch vom Garten beschrieben – es ist ja Platz da.

00:44:42: also er braucht keine Brauchangst haben dass er nicht reinkommt.

00:44:47: Da

00:44:48: gehen wir davon aus das jeder zufrieden ist.

00:44:51: Genau.

00:44:52: Also es klingt wirklich ein hoffen auf schönes Wetter aber ansonsten wird's glaube ich ein ganz toller und großer Tag werden.

00:44:59: Stimmt

00:45:01: Wir haben viel jetzt über Skoliminetti gesprochen, über das was es eigentlich ausmacht.

00:45:07: Wir haben gar nicht so sehr über die fünf, fünfzig Jahre gesprochen sondern sehr stark was es ausmachts.

00:45:13: Das ist ein Ort der Menschlichkeit und der individuellen Betreuung.

00:45:20: Und dass jeder Mensch auf seine ganz eigene Art wertvoll ist und das wird bei ihnen gelebt.

00:45:30: das auch zu machen und Freude dabei zu empfinden.

00:45:34: Und nicht als Aufgabe in Stellenbeschreibung zu sehen, sondern wirklich einfach eine Berufung.

00:45:43: Naja absolut!

00:45:43: So kommt es auch wirklich rüber.

00:45:44: also vielen Dank für die ganzen Schilderungen und ja vielen Dank was sie mit ihrem gesamten Team tagtäglich für die Menschen leisten, die dann zu ihnen kommen dann auch darauf angewiesen sind.

00:46:01: Das ist ja ihr neues Zuhause, das heißt da sollte es wirklich schön sein und das machen sie toll!

00:46:06: Ich wünsche Ihnen für das Jubiläum wünsche ich alles alles Gute dass es ein ganz besonderer Tag gibt wirds und ja, dass er genau so läuft wie Sie sich wünschen.

00:46:17: Vielen herzlichen Dank

00:46:19: Und vielen Dank für die Zeit die Sie sich genommen haben und für die ganzen vielen schönen Geschichten die wir uns hier bereitet haben.

00:46:27: von Herzen Danke

00:46:28: Dankeschön.

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